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Artikelnummer: 2026-12 Kategorie: Kunst & Grafik
Nicht nur die „Full Media“ Pop-Künstlerin Kati von Schwerin zieht es aus der für so viele zur freien und gefeierten Wahlheimat Berlin zurück und/oder hinaus in die Provinz.
Auch der Betreiber dieser Seiten hat die Hauptstadt verlassen – freilich ohne vorherige literarische Abrechnung.
Dieses von den Maßen her sperrige, inhaltlich aber eher zugängliche Werk aus den Händen der ehemaligen Lüpertz-Meisterschülerin befindet sich seit 2012 in meinem Besitz und ziert seit etwa 10 Jahren meinen (belüfteten, konstant temperierten Nichtraucher-)Proberaum.
Die – auch – für ihre Befassung mit Design-Ikonen (insbesondere der Werke von Dieter Rams) bekannte Kati von Schwerin hat hier einen Marshall-Verstärker mit Öl auf die 140 x 80cm große Leinwand gebracht – strenggenommen muss es sich hierbei um einen Marshall AS50R handeln, den klassischen Akustik-Combo des Herstellers.
Das Werk ist rückseitig signiert (siehe unten) und auf Keilrahmen gespannt. Es kann für den (versicherten) Transport abgenommen und gerollt werden.
Mehr über die Künstlerin: Website | Vita / Ausstellungen | Buch Berlin? Ja, Wir Hatten Mal Was
Höhe: 80 cm || Breite: 140 cm || Tiefe: 3 cm
Öl, Leinwand, Keilrahmen
Kati von Schwerin, geboren 1983 in Hohenlimburg/Hagen, ist Autorin, bildende Künstlerin und Komponistin/Musikerin und studierte nebst Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf (Meisterschülerin von Markus Lüpertz), zudem Philosophie in Düsseldorf (Heinrich-Heine Universität/Bachelor) und Berlin (Humboldt Universität/Master) und widmete sich dabei vorrangig anthropologischen und kulturellen Themen. Kati von Schwerin lebt und arbeitet in Ostfriesland.
Kaum ein Name steht so sehr für den Klang der Rockmusik wie Marshall. Außer Vox, Mesa/Boogie, Fender, Gibson, Rickenbacker, und so weiter. Well. Na gut, Marshall ist schon … ikonisch. Bleiben wir dabei 😀
1962 von Jim Marshall in London gegründet, wurden Marshalls schnell zum Inbegriff von wuchtigen Gitarrensounds, den Bands wie The Who, Jimi Hendrix, Led Zeppelin und unzählige weitere Legenden prägten.
Schwarze Tolex-Gehäuse, weißer Schriftzug und die markanten Messing-Platten mit den Reglern – das ist längst mehr als Technik – das ist Kulturgut und Bühnenästhetik.
Das Ölgemälde von Kati von Schwerin fängt diese Symbolkraft ein und wird zur kraftvollen Hommage an Rockmusik, Bühnenpräsenz und jahrzehntelange Klanggeschichte. Ein Stück für alle, die Musik nicht nur hören, sondern auch sehen wollen.
… ein geräumiger Proberaum oder ein geräumiges Musikzimmer in oder außerhalb Berlins, eine Stratocaster und die Beschäftigung mit französischen und skandinavischen Existenzialisten.
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